Rheumatische Erkrankungen therapieren

Unsere Leistungen

Neben einer zielorientierten körperlichen Untersuchung stehen Erfassung aktueller Beschwerden und Krankenvorgeschichte (Anamnese) im Mittelpunkt unserer Leistungen. Dies ermöglicht uns, Ihre Symptomatik ggf. in einen fachspezifischen Kontext einzuordnen bzw. den Aktivitätsgrad Ihrer entzündlichen Systemerkrankung zu ermitteln. Hierbei orientieren wir uns an Diagnosekriterien und Leitlinien der deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh).

Weiterhin erfolgen teils in praxiseigenem Speziallabor, teils in einem auswärtigen Großlabor Bestimmungen diverser Laborparameter, die – ergänzend zu körperlicher Untersuchung und Anamnese – eine genaue Einordnung Ihrer Beschwerden ermöglichen sollen.

Optional können hochauflösende bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder Rheumascan® dazu beitragen, ggf. den Aktivitätsgrad Ihrer entzündlich-rheumatischen Gelenkerkrankung zu ermitteln.

Gemäß der aktuellsten Empfehlungen der DGRh erfolgen Vorschläge zur optimalen Behandlung Ihrer rheumatischen Systemerkrankung; sofern von Ihnen erwünscht können Einleitung und Überwachung der Therapie in unserer Praxis erfolgen.

Zum Ausschluss oder eventueller Bestätigung einer vermuteten Osteoporose („Knochenschwund“) bieten wir als „individuelle Gesundheitsleistung“ (IGeL) eine Messung Ihrer Knochendichte nach DXA-Methode an, welche von der Fachgesellschaft für Osteologie anerkannt ist.

Rheumaerkrankungen:

Entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankungen

Entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankungen

Im Fokus der von uns diagnostizierten und behandelten Erkrankungen stehen entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankungen, wie z.B. die rheumatoide Arthritis (früher „chronische Polyarthritis“). Hiervon abzugrenzen sind die entzündlichen Veränderungen der Wirbelsäule (Sponyloarthritis, Morbus Bechterew), die Gelenkbeschwerden im Rahmen einer Schuppenflechte (Psoriasisarthritis) oder eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, sogenannte Kristallarthropathien (Gicht u.a.) und andere Gelenkprozesse im Rahmen von Stoffwechselerkrankungen.

Bindegewebsrheuma (Kollagenosen) und entzündliche Gefäßveränderungen (Vaskulitiden)

Bindegewebsrheuma (Kollagenosen) und entzündliche Gefäßveränderungen (Vaskulitiden)

Darüber hinaus haben wir entsprechende  Erfahrung in der Betreuung und Behandlung von Patienten mit Bindegewebsrheuma (Kollagenosen, hierzu zählen unter anderem der systemische Lupus Erythematodes, systemische Sklerose, Dermato- und Polymyositis, Sjögen-Syndrom) und immunologisch bedingte Gefäßentzündungen (Polymyalgia rheumatica und Großgefäßvaskulitiden, Morbus Wegener, Panarteriitis nodosa, Churg-Strauss-Syndrom und die mikroskopische Polyangiitis).

Degenerative Gelenkveränderungen (Arthrose)

Degenerative Gelenkveränderungen (Arthrose)

Die Abgrenzung von entzündlich-rheumatischen Gelenkerkrankungen („Gelenkrheuma“) zu sog.
Gelenkverschleiß (Arthrose) gestaltet sich oft schwierig und bedarf einer entsprechenden Expertise. Dabei erfolgt die Behandlung der an Arthrose erkrankten Patienten in enger Zusammenarbeit mit Orthopäden, Nuklearmedizinern, Physio- und Ergotherapeuten.